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Die Quelle in Dir

In uns verborgen ist unsere ganz einzigartige, magische, persönliche Quelle. Das ist der Ort in uns, aus dem wir heraus schöpfen können. In jedem Moment neu. Diese Schöpferquelle ist frei von Konzeptionen und Sozialisationserfahrungen. Was von dort kommt, bewerten wir nicht, noch versuchen wir es in eine Schublade zu stecken. Wir lassen einfach fließen...

 

Für mich selber war es eine lange, lange Reise zurück zu meiner Quelle. So viele Jahre und Jahrzehnte war ich so fest vermauert in all meinen alten Mustern. Das waren Ideen, wie ich wohl sein sollte, was ich wie tun sollte. Was wertvoll war und was nicht. Das meiste davon waren die Einwirkungen fremder Einflüsse, kann ich heute erkennen. Die Stimmen meiner Eltern zum Beispiel. Und ein Bild, das im Laufe meines Lebens entstanden war, von dem ich glaubte, das sei ich - oder das müßte ich sein.

 

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"Perfect is the enemy of Done"

Blog Astrid Gratz

Ach ja, der liebe Perfektionismus. Wieviele wunderbare Ideen sind wohl nie verwirklicht worden, weil Mensch dachte, "es" oder er/sie selber sei noch nicht gut genug. Und dann warten wir und warten und verschieben unsere wundervollen Impulse und Ideen auf irgendwann in der Zukunft. 

 

Meistens kommen dann andere Dinge zuerst...die Arbeit, das Haus entrümpeln oder was auch immer uns so viel wichtiger erscheint. Das ist SO schade! Impulse sind oft Signale unserer Seele, sie sind Einladungen, etwas zu tun, was getan werden möchte - durch uns. Für uns und die Welt. Nichts muß perfekt sein - aber getan werden möchte es - durch uns. 

 

Ich selber habe mir mit meinem Hang zum Perfektionismus, besonders im Beruf, oft tiefe Kriesen kreiert, da ich einen unermesslich hohen Anspruch an mich und meine Leistungen hatte. Fehler durften nur andere Menschen machen, mir selber habe ich das nie zugestanden. Puh...so anstrengend für mich selber und alle anderen. Ich behaupte nicht, dass ich es geschafft habe, diesen Hang zu Perfektionismus schon komplett abzulegen, aber ich befinde mich auf dem Weg der Besserung :) Und vor einigen Jahren habe ich begonnen, einfach loszulegen. Z.B. mit meinen Videos bei Youtube/Vimeo. Monatelang habe ich den starken Impuls verspürt, Videos aufzunehmen mit Themen, die ich teilen möchte.

 

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Lieber Mensch

Heute teile ich an dieser Stelle mal einen Text, der nicht von mir ist.

Ein Text, der über eine Mail zu mir kam und den ich so wunderbar finde,

dass ich ihn Euch unbedingt zeigen möchte:

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Die heilige Weiblichkeit und die Kirche

Vor einigen Monaten bin ich eines schönen Abends zu einer Veranstaltung des Bremer Doms gegangen. Ein Taizé-Gesangsabend stand auf dem Programm. (Gesungene Gebete. Ihr Ursprung liegt in der französichen Taizé-Gemeinschaft) - Ich war in der Stimmung für meditative Gesänge, hatte Lust zu singen und dachte, im Dom mit der tollen Akustik und den vermutlich vielen Menschen könnte es ein sehr entspannter und wohltuender Abend für mich werden. Weit gefehlt... 

 

Vorab muß ich sagen, dass ich seit Jahren so gut wie gar keine Berührungen mehr hatte mit der Kirche. Nach all den tiefen spirituellen Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren gemacht habe, machte es überhaupt keinen Sinn, das Göttliche in einem Kirchengebäude oder einem Buch zu suchen.

 

Naja, da saß ich nun, bereit, mich zutiefst zu entspannen, eine Kerze in der Hand (alle Besucher bekamen eine). Der riesige Dom war besetzt bis zum letzten Stuhl und es herrschte eine feierliche Atmosphäre. Ein bisschen wie Weihnachten kurz vor der Bescherung. Schön eigentlich. Aber dann fingen wir an zu singen. Viele Lieder. Und in jedem dieser Lieder wurde der heilige Vater im Himmel besungen oder sein Sohn. Erster Widerstand regte sich in mir. Und dann trat ein aus Taizé weit angereister Kirchenmann vor die Menschenmasse und fing an über Gott zu reden. Er erzählte irgendeine Geschichte aus der Bibel - an den Inhalt erinnere ich mich nicht mehr. Sicher ging es um den heiligen Vater oder seinen Sohn.

 

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